Canopy-Formation 4way Sequenz

Mecklenburg-Vorpommern

Ergebnis 2017

Wir haben unser Ziel erreicht

Früh am Morgen des ersten Wettbewerbstages verzog sich zuerst der Bodennebel, bevor auch die Wolken den Himmel für uns frei machten.

Team FSC Mecklenburg beim Dirt-Dive (Briefing) bei der Deutschen Meisterschaft in Neustadt-Glewe.

Der Moment des Exits. Janky (Video) richtet den Fokus auf den Fuß von Ralf aus. Nach verlassen des ersten Springers, beginnt die Arbeitszeit von zwei Minuten in der CF4erSeq.

Wir sind leider, wie so oft, konkurrenzlos geblieben, aber genau für dieses Problem waren wir am Start. Während des Wettbewerbs liefen unsere Sprünge auf allen Monitoren und die Disziplin wurde präsentiert und beworben.

Unser Handicap, die Snake. Nach der 6. Runde bekamen wir sie in den Griff.

Trotz unserer geringen Trainingsmöglichkeiten, durch Verletzungen bedingt, haben wir die Leistung abrufen können, die wir uns vorgestellt haben. Schon im zweiten und dritten Durchgang schien es, als ob wir eine Konstante mit vier Punkten hinbekommen könnten. Die Auslosung war aber nicht unser Freund und so mussten wir uns vom 4. bis zum 6. Durchgang mit der sehr unangenehmen Figur „Snake“ herumschlagen. Diese Formation fliegt in der Canopy-Formation, wie ein IKEA-Regal, ohne Kreuzband-Verstrebungen. Dreh- und Kippel- Punkte, die sich bis nach unten mit Schwingungen und Pendelbewegungen aufschaukeln können. Mal mehr und wenn es gut läuft etwas weniger stark. Bis der untere Springer eines CF-Teams weiß, ob er einen Anflugspunkt findet, können schnell mehr als 30 Sek verrinnen.
Somit reichte es in den darauf folgenden Runden leider nur zu je zwei Punkten. Am Ende spiegelten wir mit zwei 3er Runden unseren aktuellen Leistungsstand wider.

Peti (unten) im Anflug an seinem neuem Spielzeug. Zielschirm Classic 281sqf. von Eiff Aerodynamics

Die Scheibe 3x voll getroffen. Peti mit angespitztem Hacken.

Die Snake war aber nicht unser einziges Handicap. Unser Teamchef war nicht nur in der Canopy-Formation angemeldet. Peti betreibt seit diesem Jahr auch das Zielspringen. Was er mit einer D-Cup-Wertung am Anfang des Jahres begonnen hatte, konnte er bei der DM, wo der D-Cup (vier Stationen) zeitgleich eine Wertung bekam, beenden. Somit musste sich Peti auf zwei Wettbewerbe konzentrieren und wir schrieben ihm Spickzettel mit der Sequenzauslosung, die nach einem Ziel-Durchgang folgten. Diese bekam er auf dem Weg seiner Ziel-Durchgänge mit, damit er uns nicht vergisst. Peti ging somit an einem Sprungtag, vier Mal mehr in die Luft als wir.

Peter A. Pfalzgraf meisterte diese Doppelbelastung. Ein akzeptables Ergebnis in der Ziel-Wertung und den Deutschen Meister-Titel mit uns in der Canopy-Formation, 4way Sequenz.

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